[Nachmachtipp] Silbernes Vasen Ensemble


Was macht man eigentlich mit einer vollen Schachtel Reagenzgläsern bzw. Glasröhrchen vom Flohmarkt?
Spontan fiel mir da dieses kleine Vasen Ensemble für den Tisch ein.
Ein echtes Mini DIY und rechnet man die Trocknungszeit der Glasröhrchen nicht mit, ist es in wenigen Minuten fertig gestellt. Und bestückt mit meinen ersten Tulpen in diesem Jahr und zwei edlen Mini Callas zieht auch schon ein wenig Frühling bei mir ein.





Elegantes Vasen-Ensemble 

aus Glasröhrchen


Du brauchst:

○ Glas mit ca. 10cm Durchmesser
○ 10 Glasröhrchen oder Reagenzgläser
○ Dekosand in Natur
○ eure Lieblings-Blumen





So geht´s:

Da meine Glasröhrchen vom Flohmarkt sind und auch diesen plakativen und nicht zu entfernenden Schriftzug hatten, habe ich mich entschieden die Röhrchen in Silber zu sprühen. Das wiederholt ihr in mehreren Sprühvorgängen und lasst die Farbe zwischendurch immer wieder gut trocknen.

Im Anschluss füllt ihr etwas Sand in das Glas und steckt die Röhrchen nach Belieben hinein. Noch mit euren Lieblingsblumen bestücken und im Nu fertig ist eine schöne Blumendeko für den Tisch.






Viel Freude beim Nachmachen!
Alles Liebe
Rebecca





Wie dir bessere Fotos für deine DIY Anleitung gelingen.




DIY und Selbermachen wird immer mehr zum Trend und es wird fleißig in Eigenregie gehämmert und gebaut, gefaltet und geklebt.
Immer mehr wollen wieder lernen, die Dinge selbst herzustellen und wissen individuell Selbstgemachtes zu schätze - unzählige Blogs und Netzwerke zeugen davon. Was aber macht denn einen guten DIY Beitrag und eine gute Anleitung aus? Neben der Idee natürlich?
Richtig - es sind die Bilder.
Nachvollziehbare Schritt für Schritt Bilder und ein ansprechendes "Aufmacherbild" das zum Nachmachen animiert.

Was man dabei beachten sollte, welches Bearbeitungsprogramm ich verwende und wie man sich einen einfachen Reflektor selber baut, verrate ich euch heute in meinen Tipps.




Der Fotograf macht das Foto, nicht die Kamera.

 

Die Ausrüstung

Um die liebevoll gestalteten Ergebnisse für den Blog am besten in Szene zu setzen, braucht es keine teure Profi-Ausrüstung.

Ich fotografiere seit ich blogge mit einer Nikon. Gestartet habe ich mit der D7000, die ich im letzten Jahr mit einem der Nachfolgemodelle, einer D7200 ergänzt habe. Ich nenne sie immer ganz zärtlich meine Babys und ernte nicht selten dafür spöttisches Grinsen meiner Verwandtschaft.

Für den typischen (Blogger) Bild-Look mit geringer Schärfentiefe verwende ich eine  50mm Festbrennweite . Ein kostengünstiges und vor allem für Anfänger ideales Objektiv mit hoher Lichtstärke und einer Blende von 1,8 oder noch geringer.



geringe Tiefenschärfe dank offener Blende 2,8 und 50mm Festbrennweite


Licht, jede Menge Licht!

Und zwar am besten Tageslicht.
Für knackig scharfe Bilder baut ihr euer Setting am besten direkt vor dem Fenster auf und vermeidet direktes Blitzlicht. Wenn ich Shootings im Winter plane und es zu dunkel ist, greife ich schon mal auf eine Fotolampe zurück.

Wo Licht hinfällt, da entsteht auch Schatten
Fotografiert ihr direkt vor einem Fenster, entsteht Seitenlicht und wirft ungewollte Schatten auf das zu fotografierende Produkt. Um das zu verhindern, verwende ich einen Reflektor.
 
Tipp: Einen Reflektor könnt ihr euch mit einfachen Mitteln auch selber bauen: Einfach eine dünne Platte Sperrholz oder einen dicken Karton (ich habe 50cm x 70cm verwendet) und ganzflächig mit Alufolie bekleben.



selbstgebauter Reflektor mit Alufolie


Hinter- und Untergrund

Im Gegensatz zu rustikalen Food-Shootings, wo man gerne auf altes und verwittertes Holz zurückgreift und auffällige Textilien verwendet, gilt es bei Anleitungsbildern einen möglichst stillen und ruhigen Hinter- und Untergrund zu wählen, der sich neutral verhält und nicht vom Motiv ablenkt.

Schritt für Schritt Bilder

Wer gerne ein DIY nachbasteln möchte, ist dankbar über viele abgelichtete Einzelschritte. Das ist, wenn man alleine fotografiert, nicht immer so einfach. Abhilfe schafft da ein kleines Stativ und ein Infrarot Fernauslöser, der sich auch wunderbar für Selbstporträits eignet, insofern ihr die macht. ;-)

Alles eine Frage des Blickwinkels 

Nichts wirkt stärker auf ein Bild ein, als die Perspektive aus der man das Bild schießt.
Mit der Zeit bekommt man ein ganz gutes Gefühl für Proportionen und Formen, für Licht und Schatten und wo genau die Schokoladenseite eines jeden Motivs ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, ein wenig zu experimentieren, ob die Aufnahme direkt von oben oder von vorne, die Tasse vor dem Buch, die Vase hinter der Kerze etc. nicht das interessantere Gesamtbild ergibt.

Keep it simple 

Geschmacksache, aber auch meine ganz persönliche Erfahrung:
Die besten Bilder entstehen für mich oft, wenn ich Dinge einfach weglasse.
Überlädt man die Szene nicht zu sehr , ist es für den Betrachter viel angenehmer.
Nicht selten nehme ich den Setaufbau noch einmal komplett auseinander, um es ein weiteres Mal reduzierter aufzubauen. Überlegt euch konkret auf welches Element ihr den Schwerpunkt setzen möchtet und um diesen Punkt herum baut ihr dann euer Bild auf. 

Aber auch als Solist kann ein Motiv glänzen, wie das Bild unten zeigt. So kommt die schöne Marmorierung, die man durch den Nagellack erzielt, besonders schön zur Geltung.


Mit Nagellack marmorierte Tasse


Nachbearbeitung

Bildbearbeitung ist kein Hexenwerk sondern lediglich Übung!
Ich selbst habe jahrelang meine Bilder ausschließlich mit dem kostenlosen Programm Photoscape bearbeitet. Hin und wieder nutze ich es auch immer noch, insbesonders wenn es um das Erstellen von Bild Collagen geht.
Da ich mittlerweile im RAW Format fotografiere, bearbeite ich meine Bilder mit Adobe Lightroom.
Ein kreatives Tool, wenn man sich erstmal die Zeit genommen und sich damit auseinandergesetzt hat.

Sehr hilfreich fand ich dafür die vielen Lightroom Tutorials auf You Tube und auch Vera von Nicest Things hat HIER ein sehr gutes Tutorial zur Bildbearbeitung geschrieben.

Nutze RAW als Rohdiamanten  
Wenn ihr die Möglichkeit habt im RAW Format zu fotografieren, nutzt sie.
In der RAW Datei steckt ein Vielfaches an Bildinformation und erleichtert euch die anschließende Bildbearbeitung um ein Vielfaches.




Einstellungssache

Grundsätzlich könnt ihr drei Einstellungen vornehmen, die euer Bild beeinflussen.
Allzu tief in die Materie möchte ich aber nicht gehen, das können andere bestimmt viel besser, nur soviel:

  •  Die Belichtungszeit ist die Zeit, in dem die Kamera ihre Blende offen lässt. Je länger die Belichtungszeit ist, desto länger fällt Licht auf den Sensor. Ein wichtiger Punkt bei der Bildgestaltung, denn sie entscheidet darüber, ob man unverwackelte Bilder aus der Hand erzeugen kann und wie stark Motive, die sich bewegen, verwischt dargestellt werden (zB. fließendes Wasser).
  • Je niedriger ihr die Blendenzahl an eurer Kamera einstellt (bei meiner Festbrennweite ist das 1,8), desto unschärfer wird der Hintergrund und umso mehr wird euer Motiv hervorgehoben. Auch der Abstand zum Objekt spielt dabei eine Rolle. Je näher ihr dran seid, je unschärfer wird der Hintergrund.
  • Die ISO Zahl solltet ihr ebenfalls relativ niedrig halten, damit kein unschönes Rauschen entsteht.


Aber all die vielen Regeln und gutgemeinten Tipps nützen nichts, wenn es an der Leidenschaft für das Fotografieren und dem Gefühl für die Kamera fehlt. Ich fotografiere selbst ganz oft, ohne groß darüber nachzudenken und lasse Setups ganz intuitiv entstehen.

Macht euch keinen Druck, dann kommen die schönsten Bilder von ganz alleine.


Ich wünsche euch viel Spaß dabei!
Rebecca 





Bücher Recycling: Papiervasen



Kennt ihr auch diese wahnsinnig tollen Papier Objekte aus alten Büchern?
Welche man einfach aus den Seiten faltet? Ich habe die immer bewundert und mich nie getraut, selbst eine zu falten, weil ich dachte, die seien viel zu kompliziert.
Dabei ist gerade das akribische Falten von Seite zu Seite eine richtig meditative und entspannende Arbeit.

Das Ergebnis hat mich restlos begeistert und fünfhundert Seiten zu falten dauert nicht so lange, wie man vielleicht meinen möchte. Ein Glasröhrchen, welches ich in die entstandene Öffnung gesteckt habe, verwandelt mein recyceltes Buch zudem noch in eine schicke Büchervase.

Bestimmt gibt es auch bei euch den ein oder anderen alten "zerlesenen" Schmöker, den man so neues Leben einhauchen kann. Habt ihr Lust auf eure eigene Papier-Vase? Geht ganz einfach:



DIY Papier Vase aus Büchern

Bücher Recycling

Wie man aus alten Büchern eine Blumenvase faltet

Du brauchst:

○ gebundenes Buch (mindestens 500 Seiten) zB günstig vom Flohmarkt
○ Teppich- oder Bastelmesser
○ Reagenzglas oder Glasröhrchen ( ca. 5mm Durchmesser)
○ doppelseitiges Klebeband oder Klebestift


Bücher falten

So geht`s:


Faltanleitung
Zunächst den Buchrücken mit dem Bastelmesser entfernen.
Die obere rechte Buchseite nun in einen Winkel von 45° bis zur linken Schriftkante des Textes falten (Bild 2).



Für die zweite Faltung die untere rechte Ecke ebenfalls in einem Winkel von 45 Grad bis zur Kante der bereits bestehenden ersten Faltung (Bild 3). Als letztes die äußere Spitze nach Innen (bis zur Kante der 2. Faltung) gefaltet (Bild 4).




Das wiederholt man auf allen Seiten des Buches und klebt die Vorderseite und Rückseite mit doppelseitigem Klebeband zusammen, sodass eine Vase entsteht.
Das Glasröhrchen mit Wasser und einer einzelnen Blüte befüllen und in die entstandene Öffnung schieben.

TIPP:
Auf den letzten Seiten kann es etwas mühsam werden die einzelnen Seiten zu falten. Am besten legt man das Buch dann an eine Tischkante und lässt die bereits gefalteten Seiten daran herunterhängen.




DIY Büchervase


Und habt ihr auch schon mal ein altes Buch recycelt? Was ist bei euch daraus entstanden?
Viel Freude beim Nachmachen,
Rebecca




Print it yourself | Zwanzigsechzehn



Auf der Suche nach einem neuen Kalender für das noch junge Jahr 2016 bin ich online auf die schönsten Print Kalender gestoßen, die man großzügigerweise kostenlos downloaden und ausdrucken darf.
Die Auswahl ist mir dabei richtig schwer gefallen - von schlichter und eleganter Typographie bis hin zu einmalig schönen Illustrationen, da ist wirklich für jeden etwas dabei.

Ich habe mich dann für den wunderschönen Kalender von Sara Woodrow entschieden, den ich mir auf festes DINA4 Papier ausgedruckt und auf ein einfaches Klemmbrett geheftet habe. HIER könnt ihr ihn kostenlos downloaden.
Ist das jeweilige Monat dann um, lassen sich die großartigen Prints immer noch rahmen, damit man auch etwas länger Freude daran hat.




 Die schönsten Kalender für 2016 zum selbst ausdrucken


Und falls ihr auch noch auf der Suche nach einem Kalender seid oder einen praktischen Tischkalender für den Schreibtisch braucht, habe ich sechs weitere Favoriten von mir für euch zusammengestellt:










Echt originell finde ich auch den tollen Sprüche-Kalender von Ann.Meer Design, den ich heute noch entdeckt habe und gerne noch ausdrucken möchte. Ist der nicht genial? Bestimmt findet sich noch ein Plätzchen für einen zweiten Kalender... ;-)


Und ist auch einer für euch dabei? Dann... an die Drucker, fertig, los!
Viel Freude damit,
Rebecca
 
 



[Aus Alt mach Neu] Glas Upcycling


Auf ein Neues. Ein gesundes, schönes, kreatives, wunderbares 2016! Das Jahr startet auf dem Blog mit einer Mini-Upcycling Idee und einer persönlichen Erkenntnis:

Ich möchte gerne einiges verändern, in diesem Jahr. Ich habe gelernt, dass es im Leben nicht immer darum geht, perfekt zu sein. Manchmal tut es auch gut, die Dinge zu vereinfachen und sich ohne schlechtes Gewissen (und lästigem Teufelchen auf der einen Schulter), für den einfacheren Weg zu entscheiden.
Das heißt auch, dass sich auf dem Blog die ein oder andere Kleinigkeit tut. Manchmal hindert einem ja die sprichwörtliche Betriebsblindheit daran, den ursprünglichen Kurs zu halten. ;-) Wie oder was genau ich ändern werde, das weiß ich noch nicht, ich möchte die Lust und Freude am Bloggen gerne für mich neu entdecken.

Anfang Januar ist aber nicht nur die Zeit für gute Vorsätze, sondern auch die Gelegenheit die Wohnung rigoros zu entweihnachten. Da kann es mir plötzlich nicht mehr schnell genug gehen und so wurde heute die gesamte Weihnachtsdeko wieder in Kisten verstaut, bis auf eine kleine Keksdose, aus der mit ein paar anderen Rest-Gläsern mit wenig Aufwand Neues und Nützliches entstanden ist.




Eine alte Keksdose in neuem Glanz


Die alte Keksdose bekam ein neues goldenes Kleid gesprüht und mit einer Holzkugel, die ich auf ein Stück Lederband aufgefädelt habe, eine neue Halterung. Den kleinen Stern habe ich mit Sekundenkleber mittig auf einen alten Ikea Glasuntersetzer geklebt und dient jetzt im zweiten Leben als eleganter Glasdeckel für zB eine Bonbonniere.

 


Ein schönes 1. Wochenende in neuen Jahr wünsch ich euch!
Rebecca



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