Donnerstag, 28. Mai 2015

DIY Ideen für einen aufgeräumten Schreibtisch.


Die letzten nass-kalten Nachmittage hatten schon auch ihr Gutes.
Denn ich habe mich endlich dazu aufgerafft ein lang aufgeschobenes Projekt in Angriff zu nehmen:
Ordnung auf meinem Arbeitstisch zu schaffen.
Ha, klingt easy? War es gar nicht.

Dort findet man nämlich stapelweise geöffneter Briefe, bekritzelte Post-its, Rechnungen, Garantiezettel, hunderte Schnipsel aus Zeitschriften und eine Reihe von Stiften, die kreuz und quer überall herumliegen. Dazwischen allerhand Bastelmaterial, Masking Tapes, leere Espressotassen, kalter Tee, eine Schere und Nagellack. Die überfüllten Schubladen mit Krims Krams lasse ich jetzt mal unerwähnt.

Auf jeden Fall ist das nicht nicht gerade die beste Atmosphäre, um entspannt zu arbeiten - 
von dem schlechten Licht, dass es nun auf mich wirft, mal ganz abgesehen.
Durch Kerstin und ihren Beitrag auf Roombeez, dem Blog von Otto habe ich tolle Tipps für ein strukturiertes Homeoffice gefunden.

Also habe ich in den vergangenen Tagen rigoros ausgemistet und mir gleich zwei neue Helfer für die Arbeitsfläche gebastelt:



Zum einen diesen sogenannten Stifteköcher oder auch Stifte Organizer.
Den braucht es auf jedem Schreibtisch. Und weil ich die nirgendwo in Schön finden konnte, habe ich zwei günstige Organizer in Babyblau (jeweils 1 € das Stück) gekauft, diese in Gold umgesprüht und nach dem Trocknen mit Heißkleber aneinandergeklebt.
Zusammen schaffen sie nun Platz für Stifte, Schere, Pinsel und sogar die ein oder andere Blume.





Für all die Kleinigkeiten, die ansonsten immer gerne auf dem Schreibtisch rumflattern, ist dieser Wandorganizer perfekt. Die Idee zu diesem Origami Organizer habe ich im COUCH Magazin gefunden und für mich ein klein wenig abgewandelt. Bis auf die Trocknungszeiten ist auch dieser Organizer sehr schnell und einfach nachzumachen:



Für den Organizer brauchst du:

○ Papier 
○ Wasserfarben, Acrylfarbe,
○ Pinsel, Zahnbürste
○ Zeitungspapier als Unterlage
○ Schere
○ Sperrholz (in gewünschter Größe)
○ zwei kleine Bilderhaken
○ doppelseitiges Klebeband

So gehts:

Gesprenkeltes Papier

Für dieses lustig gesprenkelte Papier braucht ihr eine Zahnbürste und Wassermalfarben. 
Kennen wir ja alle noch aus unserer Schulzeit. 
Meine Tochter hatte auch ihren Spaß dabei, NUR sorgt unbedingt für ausreichend Zeitungspapier links, rechts, oberhalb und unterhalb des Papiers und spart euch die Putzorgie danach! ;-)

Mit der altbekannten Spritztechnik lassen sich aber ohne großen Aufwand tolle Effekte auf Papier zaubern. Für die ganz feinen Punkte nehmt ihr am besten ein kleines Sieb. Dafür rührt ihr die Wasserfarben mit der Zahnbürste an und streicht diese über das Sieb. Anschließend lasst ihr das Papier (ca.24 Std.) gut trocknen und fährt wie unten beschrieben fort:




Gefalteter Umschlag

  1.  Das Papier zu einem Quadrat schneiden ( 30cm x 30cm)
  2. Diagonal falten um die Mitte des Blattes zu ermitteln und
  3. alle vier Ecken zur Mitte falten, sodass ein halb so großes Quadrat entsteht.
  4. Papier umdrehen ..
  5. und drei Ecken erneut zur Mitte falten.
  6. Die vierte Ecke nach hinten falten und vorne, damit es hält, ein kleines Stück Papier hinter die drei gefalteten Ecken kleben.

Für den Wand-Organizer braucht es neun dieser Umschläge, die ihr mit doppelseitigem Klebeband auf dem zuvor bemalten Holz aufklebt. Zum Aufhängen einfach an der Rückseite zwei kleine Bilderhaken anbringen. Verwendet ihr aber ein stärkeres und somit auch schwereres Holz, empfehle ich euch spezielle Spiegelaufhänger aus dem Baumarkt.




Und damit das nun auch so bleibt, habe ich versucht zu reduzieren und nur das Allernotwendigste auf dem Tisch stehen zu lassen. Also Pflanzen, Kerzen und so...

Außerdem möchte ich zukünftig Ideen und Inspirationen ausschließlich nur mehr auf meinem Pinterest Board sammeln und auch meine Notizen, Listen und andere Arbeiten ab nun konsequent online speichern, z.B. auf Evernote.
Nur am Ende braucht es dann doch noch, wie überall, ein bisschen guten Willen und Disziplin dazu. ;-)

Wie motiviert ihr euch zum Ordnung halten und was ist eure Anti-Chaos-Strategie?

Liebe Grüße,
Rebecca






Dienstag, 19. Mai 2015

[5 x nachgefragt bei..] Betonfusion.



Hurra, ich freu mich!
Denn heute möchte ich euch meine neue Rubrik, die sich "5 x nachgefragt" nennt, vorstellen. Worum geht´s? Na um Inspiration, denn dem Internet sei Dank verirre ich mich regelmäßig auf tolle Seiten, spannende neue Shops und auf so manchen informativen und hilfreichen Blog. Neugierig wie ich bin, möchte ich ab nun regelmäßig einen kleinen Blick hinter diese tollen Shops und Blogs werfen und die Personen dahinter zu Wort kommen lassen. Und was würde sich besser anbieten, als sie einfach mal direkt zu fragen? Genau fünf Fragen zum Thema Wohnen, Schön(er) Shoppen und dem Bloggen sind es jeweils, die ich samt den Antworten hier in meiner neuen Serie veröffentlichen werde.


Beginnen möchte ich heute mit Sabine und ihrem noch sehr jungen Label Betonfusion. - ein Shopping Tipp für Concrete-Liebhaber. Sabine und ihre Arbeiten habe ich durch Zufall auf Dawanda entdeckt und war gleich begeistert von der klaren Formensprache und dem gelungenen Materialkontrast.
Außerdem zeige ich euch mein Lieblingsprodukt, die außergewöhnlichen, handgefertigten Beton-Schalen, die sich als trendige Obst- oder Gemüseschale, aber auch hervorragend als Ablage am Schreibtisch eignen und Sabine erzählt indessen im Interview, was sie an dem Werkstoff Beton so fasziniert und wovon sie sich inspirieren lässt. Kommt mit!






Liebe Sabine, erzähl doch mal ein wenig über dich, wer du bist und was du so machst?


Hallo, ich heiße Sabine und bin seit 2013 mit meinem Label Betonfusion. aktiv. Betonfusion. steht für leichtes, pures, echtes Design aus dem Material Beton. Ich verwende den flüssigen Stein gerne in Kombination mit anderen Materialien, um einen Kontrast zu erzeugen und den Charakter der Materialien noch zu verstärken. Wenn ich nicht gerade Beton verarbeite, arbeite ich z. B. an neuen Formen und Verpackungslösungen. Außerdem bin ich zweifache Mutter und werde von meinen Kindern auf Trab gehalten.

Deine Leidenschaft für Formen und Material ist in deiner Arbeit deutlich zu spüren. Woher kommt denn diese Liebe zu Beton? 


Für meine Diplomarbeit im Bereich Produktdesign habe ich mich bei der Themenwahl für ein Sitzmöbel aus Beton entschieden. Es folgte eine unendliche Recherche. Ich konnte kaum aufhören zu suchen und herauszufinden was alles möglich ist. Mir war schnell klar, dass ich kein klotziges, eckiges Gussstück schaffen wollte, sondern möglichst filigran und dünnwandig arbeiten möchte. Das Ergebnis war ein geschwungener Sessel aus Textilbeton, der aus einem Spezialbeton und einem Carbongrid entstanden ist. Die Verarbeitungstechnik nutze ich nun oftmals. So kann ich sehr leichte und dennoch stabile Objekte erzeugen. Es ist immer wieder toll über die Oberfläche zu streichen und zu sehen, wie unterschiedlich sich Poren und Schattierungen zeigen.



Gibt es einen Tipp von dir für Selbermacher, auf das man beim Verarbeiten von Beton besonders achten sollte?

Man muss sich ein wenig Zeit nehmen, um rum zu probieren. Dann bekommt man langsam ein Gefühl für das Material. Wichtig ist z. B., dass der Beton lange genug durch geknetet wird und nicht mehr Wasser verwendet wird als angegeben. 
Zum Entformen ist ein Trennmittel wichtig, da die Form sonst leidet oder sogar zerstört wird. Bei der Form selbst sollte man sich klar machen, dass der Beton alles ganz genau abbildet. D.h. jede Unebenheit aber auch Glanz oder Muster einer Oberfläche werden übernommen.

Dein Lieblingsprodukt aus deinem Shop oder gibt es ein Projekt welches du unbedingt noch umsetzen möchtest?

Grundsätzlich mag ich alle meine Entwürfe. Der Betonzeitungsständer gefällt mir jedoch besonders gut. Die Schalen und verschiedenen Schmuckstücke runden das Sortiment ab. Ich habe vor einiger Zeit ein kreisrundes Wandbild entwickelt, welches auch als Tischplatte verwendet werden kann. Aufgrunde der Größe und des Gewichts, stellt der Versand nun eine große Herausforderung dar. Ich hoffe, bald eine Lösung zu finden. Momentan arbeite ich an weiteren Ideen, so dass auch in nächster Zeit für neue Produkte made by Betonfusion. gesorgt ist. 



Und zum Schluß: Verrätst du uns deine Inspirationsquellen?

Ganz unterschiedliche Dinge. Wenn ich nach Neuem suche, nehme ich mir gerne Zeitschriften oder Bücher mit völlig anderen Themen vor. Das kann ein Comic von meinem Sohn sein oder die Motorradzeitschrift meines Mannes. Fotos von Essen, Mode, Landschaften... Meist suche ich nicht, sondern denke plötzlich, dass man diese Form oder jenes Material mal in bzw. mit Beton sehen müsste und beginne zu skizzieren oder auch direkt zu formen.



Liebe Sabine, ich sage danke für das Interview und schön, dass du dabei warst!

Betonschalen: Dawanda
Mehr von Betonfusion: Website | Shop | Facebook



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